ECC Preussen Schülerteam Saison 2013/14

Preussen vs Dresden 7:6 n.P.

Der Spielbericht vom Wochenendkrimi

10.03.2014 - Es war das vorentscheidende Spiel um den Klassenerhalt gegen die Jung-Löwen aus Dresden in der Glocke. Die ersten drei Begegnungen in dieser Saison konnten unsere Schüler für sich entscheiden, aber beim letzten mal nur im Penaltyschießen und die Formkurve der Dresdner zeigte zuletzt steil nach oben … Vorsicht war also geboten, da die Dresdner bei einer Niederlage in akute Abstiegsgefahr geraten würden.

 

Endlich konnte unser Coach auf einen vollen Kader zurückgreifen, da alle gesperrten Spieler wieder mitspielen durften. Das Spiel begann auch ganz munter mit einem Übergewicht auf Preussen-Seite, was aber mal wieder nicht in Tore umgemünzt werden konnte. So kam es wie schon so oft in dieser Saison: Angriff der Gäste und es fiel das 0:1. Da kam schon wieder etwas Panik in den Reihen der Preussen auf und das Spiel verflachte zusehends. Leider ließ sich auch der Torhüter anstecken und es so kam es zum 0:2 für Dresden. Gott sei Dank hatten wir einen wachen Spieler, der noch vor der ersten Pause den Anschlusstreffer erzielte und ein klein wenig mehr Ruhe ins Spiel brachte. Die Pausenansprache durch den Trainer war sehr energisch und kam mir aus dem letzten Spiel sehr bekannt vor, da immer wieder das gleiche gesagt werden muss …

 

Die Jungs hatten sich also für das zweite Drittel sehr viel vorgenommen und so traten sie auch auf. Aber leider hatten sich die Schiedsrichter auch viel vorgenommen und so saßen wir komischerweise sehr viel draußen, obwohl teilweise alles korrekt war. Da wurden ganz klare und saubere Checks als unkorrekter Körperangriff ausgelegt, ein Check wird als Kniecheck gewertet, weil der Gegner wegspringt und ausweichen will und noch nicht mal getroffen wird und der Gegner kann seelenruhig auf den Keeper nach dem Abpfiff einschlagen, ohne dass was passiert. Klar, war dann die Aktion unseres Spielers nach Abpfiff auch nicht korrekt und 2 Minuten wert. Aber als Schiedsrichter dann den Spieler zu beleidigen und ihm dann 10 Minuten zu geben, nachdem er verbal zurückschlägt ist auch nicht Sinn eines Unparteiischen! Leider ist dies immer nicht nachzuweisen … Ach ja, Eishockey wurde auch noch etwas gespielt: auf beiden Seiten fiel jeweils ein Tor, erst der Ausgleich für die Preussen, dann die erneute Führung der Gäste. In der Pause wurde vor allem die Disziplin und die
Zielstrebigkeit angesprochen.

 

Tja, man hatte sich so viel vorgenommen, war nicht mal richtig auf dem Eis und bekam sofort einen Doppelschlag zum 2:5-Rückstand in der ersten minute des Schlußdrittls! Da hatte die komplette Mannschaft kollektiv gepennt und man machte sich auf den Tribünen ernsthaft Sorgen um Punkte aus diesem Spiel… Da war aber der aus meiner Sicht „Man of the Day“ Gustav Rittner und erzielte im Anschluss den immens wichtigen dritten Treffer der Preussen. Nun kam wieder etwas mehr Ruhe ins Spiel und die Schiedsrichter erinnerten sich, dass auch andere Teams strafbare Handlungen begehen … obwohl ich wieder kritisch anmerken muss, dass
man einen Spieler, der ständig wegen Bandenchecks auffällt, spätestens beim zweiten mal ruhig einmal mit 2+10 Minuten belegen kann, zumal er dann noch dem betroffenen Preussen-Spieler in den Oberschenkel sprang und eine Schnittwunde und starke Prellung zufügte, so dass unser Spieler passen musste. Zurück zum Spiel: die Preussen waren nun hellwach und stürmten auf das Tor der Dresdner … und bevor besagter Preusse aufgeben musste, erzielte er den wichtigen Anschlusstreffer.

 

Ein weiterer Blackout der Hintermannschaft sorgte zwar noch für den sechsten Treffer der Gäste, aber unsere Jungs wollten nun mehr und kämpften den Puck zum erneuten Anschluss per Bauerntrick ins Dresdner Gehäuse. So aufgestachelt kamen die Jungs richtig ins Laufen und erzielten den vielumjubelten Ausgleichstreffer, der nun mehr als verdient war.

 

Leider schaffte man den Siegtreffer nicht mehr, so dass es zur Penalty-Lotterie kam, welches durch den o.g. Gustl für die Preussen entschieden wurde. Der Jubel war groß, zumal nun der Abstieg definitiv kein Thema mehr ist. Nun kommt es am nächsten Wochenende zu zwei Duellen mit den Frankfurtern, die aber noch gegen den Abstieg kämpfen … es kann also sehr spannend werden.

 

Danke auch an die Fans, die unser Team am Samstag lautstark unterstützten, das war super!

 

Leo

Schülerteam

Spielbericht vom Spiel in Dresden

ESC Dresden - ECC Preussen 3:4 n.P. (2:1/0:1/1:1)

Foto C.Piszczan

Am zweiten Februar Wochenende gab es nur ein Spiel für die Schülermannschaft, und das fand beim abstiegsgefährdeten Dresdner Team statt. 

Die Gastgeber waren zu den letzten beiden Spielen erheblich verstärkt und machten damit klar, was sie wollen: die drei Punkte. Aber unsere leicht geschwächten Jungs wollten sehr gerne diese Pünktchen, um weiterhin um Platz mitreden zu können. 

So entwickelte sich ein munteres Spielchen, was Seitens der Gastgeber sehr hart geführt wurde und auch nicht immer sauber. Leider waren die Schiedsrichter –wieder einmal- der Meinung, dem Heimteam auch helfen zu wollen, indem sie merkwürdige Strafen gegen uns pfiffen und fast gar nichts gegen „ihr“ Team. So wurde munter gehakt, gehalten und mit dem Schläger auf den Gegner gedroschen… 

Zum Spiel: die glückliche Führung der Dresdner wurde zwar kurze Zeit später ausgeglichen, aber ein zweiter Fehler in der Hintermannschaft der Preussen brachte die erneute Führung der Sachsen. Da aber unsere Preussen das Spiel immer besser im Griff hatten und sich ein übergewicht an Chancen erspielten, ging auch der Ausgleich mehr als in Ordnung. Auch die 3:2 Führung der schwarz-weiß-roten passte in den Spielverlauf und alles sah nach verdienten drei Punkten aus…aber da gab es ja noch die beiden Gestreiften. Sie halfen ja schon wo sie konnten, ohne das das etwas gebracht hatte: da warf man unseren Kapitän heraus weil er sich 

beschwerte, dass man ihn wiederholt vor dem Tor gehakt hatte und damit eine Chance vereitelt hatte. Hinterher kam die Begründung, dass er dies als Frage hätte formulieren müssen, dann wäre es okay gewesen! Hat man dazu noch Töne… Es wurden Strafen wegen Spielverzögerung gegen Dresden angezeigt, dann aber aus unverständlichen Gründen aufgehoben und lediglich die Gastgeberbank informiert. Von den vielen Fouls der Dresdner abgesehen, die nicht geahndet wurden, bekamen wir dann 4 Minuten vor dem Ende die geballte Willkür zu spüren: die ersten 2 Minuten Strafe waren schon sehr kritisch, konnten aber dank der Kampfkraft der Jungs überstanden werden, man hatte sogar Chancen für den vierten Treffer. Also musste nachgelegt werden und eine völlig lächerliche Strafe schloss sich an. Dann nahm natürlich der Gastgeber den Goalie vom Eis und man traf 46 Sekunden vor 

dem Ende. Schade und es war ein mehr als bitterer Beigeschmack dabei. Es fehlte nur noch, dass die Schiedsrichter sich mit der Bank abklatschten… 

Das anschließende Penaltyschießen ging nach dem sage und schreibe 8 Penalty an unsere Jungs, die sich diese Punkte hart erarbeitet haben. Nicht weil der Gegner so übermächtig war ,sondern weil man ständig solche lächerlichen Strafen ertragen muss. Anschließend durften wir noch 1 Stunden nach Spielende auf unsere Spielerpässe warten, da die Herren Schiedsrichter Zusatzberichte fertigten…auch gegen die Mannschaftsleitung, die nachgefragt hatte, was für eine Regelauslegung sie denn benutzten. Der Abstiegskampf ist bestimmt nicht schön (hatten wir auch schon), aber man sollte doch trotzdem einigermaßen neutral und fair bleiben. 

Mann Schiedsrichtersystem einführen - für die Gebühren, die man zahlt sollten dann lieber Schiedsrichter aus neutralen Gegenden „eingeflogen“ werden (z.B. Bayern, Hamburg, Rhein Gebiet), denn diese sind dann wirklich neutral. Die Spieler werden immer besser, nur anscheinend halten einige Schiedsrichter nicht mit und sehen das mehr als Privatschauplatz. 

Den Bericht konnte ich erst Sonntagabend schreiben., da war ich einigermaßen abgeregt…

 

Leo

Spielbericht von den Spielen gegen Erfurt und den HSV

EHC Erfurt - ECC Preussen 1:14 (0:4/0:4/1:6)

ECC Preussen - HSV 3:4 n.P. (0:2/0:1/3:0)

  

Am ersten Februar Wochenende hatte man ein Auswärtsspiel sowie ein Heimspiel zu 

absolvieren… 

Ziemlich ersatzgeschwächt (aufgrund Krankheit, Sperre und Urlaub) ging es nach Chemnitz, um gegen das Team Erfurt/Chemnitz anzutreten. Dort angekommen merkten wir schnell, dass auch der Gastgeber erhebliche personelle Engpässe zu beklagen hatte. 

Kaum hatte das Spiel begonnen, da stand es schon 1:0 für unser Team, genau nach 9 Sekunden, was ein neuer Schnelligkeitsrekord war. Das gab unseren Jungs und Mädel die nötige Sicherheit und verunsicherte den Gastgeber erheblich. So spielten die Preussen Chance um Chance heraus und konnten auch einige nutzen. Mit einem komfortablen 4:0  Zwischenstand ging es in die erste Pause.

 

Das zweite Drittel begann dann etwas ruhiger, so dass man von Außen befürchtete man hätte sich dem Tempo des Gastgebers angepasst…aber kurz vor dem Ende des Drittels rappelte man sich noch einmal auf und schraubte das Ergebnis auf 8:0 hoch.

Was soll man da als Verantwortlicher sagen? Da bleibt nur „haltet die Null für unseren Goalie“ als Devise.

 

Im letzten Drittel setzen unsere Jungs nach und es kam zu weiteren Treffer. Der gegnerische Torwart tat einem schon fast leid, denn er vereitelte noch etliche Chancen, wenn unsere Jungs sich durchtankten. 

Leider hatte man dann kurzfristig den Gegner unterschätzt und der Gastgeber kam zum nicht unverdienten Ehrentreffer. Danach wurde sich wieder aufs Eishockey konzentriert und man netzte noch vier mal zum Endstand von 14:1 für unsere Preussen ein. Somit war der höchste Saisonsieg unter Dach und Fach.

 

Hut ab und Danke an die Gastgeber, denn sie spielten mit und fingen nicht an –wie schon woanders erlebt- den Frust abzubauen! 

Dank auch an die Schiedsrichter, die einen guten und unauffälligen Job machten. 

Am Sonntag kommt dann mit Hamburg ein anderer Gegner nach Berlin…

 

Zum Sonntagsspiel:

 

Durch Urlauber noch weiter geschwächt versuchte man mit einer Not-Mannschaft dem sehr starken Team der Hamburger zu trotzen. An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an die beiden kranken Spieler, die sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben, ohne sie hätte man nicht antreten können! Das ist Sportgeist… 

Die Hamburger machten von Beginn an Druck und Tempo, unser Team musste sich erst finden, da keine Reihe eingespielt war und wie am Vortag auflaufen konnte. 

In den ersten 10 Minuten kamen wir kaum geordnet heraus und folgerichtig stand es dann leider 2:0 für die Gäste. Dank einer guten Goalieleistung blieb es auch nur bei diesen beiden Gegentreffern.

 

Der Coach hatte in der Pause allerhand Aufbauarbeit zu leisten und es schien auch nach Wiederanpfiff Wirkung zu zeigen: besseres Stellungsspiel, näher am Mann und auch offensive Aktionen kamen ins Preussen-Spiel. So kam es zu einige Chancen für unser Team und immer weniger Torchancen für die Gäste. Trotzdem konnten sie eine der wenigen Chancen nutzen, um den Vorsprung auf 3:0 auszubauen. So ist es im Sport ja leider oft…

 

Die nächste Pausenansprache war sehr einfach: geht raus, spielt so weiter und schießt das erste Tor, der Rest kommt von alleine. 

Dazu noch eine Umstellung auf zwei Reihen, um die letzten Kräfte zu bündeln und noch mehr Druck machen zu können. 

Der geneigte Leser hat bestimmt gemerkt, dass ich bis dahin kein Wort über die Offiziellen Spielleiter berichtet habe…das liegt daran, dass sie bis zum zweiten Drittel einen guten Job gemacht hatten…aber das sollte sich leider ändern. 

Die Preussen rannten um ihr Leben und schossen aus allen Lagen, leider stand dann meist der Goalie im Weg und die zahlreichen Abpraller konnten nicht genutzt werden. Da aber Hamburg nach vorne nicht mehr viel brachte und unsere Defensive alle Bemühungen zunichte machten, konnte unser Goalie etwas durchatmen. 

Nachdem nun endlich dieser eminent wichtige erste Treffer gefallen war, waren unsere Preussen kaum noch zu halten und die Hamburger drehten langsam durch. Ständige heftige Fouls wurden übersehen und die Gäste fühlten sich dadurch in ihrer Art der Spielgestaltung bestätigt. Das wurde noch heftiger, als Minuten später auch der vielumjubelte zweite Treffer unserer Jungs fiel. Gekrönt wurde nun die Leistung der anscheinend überforderten Unparteiischen durch zwei sehr hässliche Aktionen des Gegners: ein harmloser Zweikampf vor unserer Bank wurde durch den Spieler mit der Nummer 12 von Hamburg mit absichtlichen Schlittschuhtritten gegen den Kopf unseres Kapitäns beantwortet! Die völlig indiskutable Reaktion des Schiedsrichtergespanns waren 2 Minuten wegen „Haltens“ gegen Hamburg! Komisch, dass unsere Spieler für weit aus weniger „Einsatz“ eine Matchstrafe und 6 Spiele Sperre bekommen hat! Ich weiß, es sind Tatsachenentscheidungen, aber hier sind auch einmal die Schiedsrichterausbilder gefordert…

 

Weiter ging es mit der „lustigen“ Jagd auf unsere Topscorer durch mehrere Checks gegen den Kopf und Checkes von hinten, die allesamt nicht geahndet wurden! Auf meine Hinweise an die Schiedsrichter doch endlich einmal die Gesundheit der Spieler zu schützen erntete ich nur eine abfällige Handbewegung… So viel dazu.

 

Gott sei Dank blieben alle Spieler spielfähig und ließen sich durch diese unnötige und 

sinnlose Gewalt nicht beeindrucken. Es folgte der aufgrund der wahnsinnigen Steigerung mehr als verdiente Ausgleich! Wer hätte das nach dem zweiten Drittel noch für möglich gehalten!!! 

Hamburg reagierte dann endlich einmal wie eine Spitzenmannschaft und spielte wieder mit! Es entwickelte sich eine Schlussphase, die nicht für Herzkranke geeignet war: Torchancen auf beiden Seiten, harte –aber faire- Checks und das Happy End für uns war zum greifen nahe…aber da fehlte beim finalen Schuss ungefähr ein Zentimeter zum Sieg! Schade, aber sportlich gesehen ging diese Punkteteilung in Ordnung.

 

Die anschließende Penalty-Lotterie ging dann mit einem verwandelten Schuss an Hamburg. 

Lob und Respekt aber vor dieser Leistung des Not-Teams!!! Solch ein Finale habe ich bisher noch nicht erlebt und hätte auf der Bank ein paar Herztropfen vertragen können… 

Ich bin gespannt, wie sich unser Heldenteam am nächsten Samstag beim wichtigen Spiel in Dresden schlägt…denn da fehlen immer noch einige Stammspieler.

 

Leo 

Schülerteam

 

Preussen mit bärenstarkem Wochenende

Sa. EHC Erfurt - ECC Preussen 1:14 (0:4/0:4/1:6)

So. ECC Preussen - Hamburger SV 3:4 n.P. (0:2/0:1/3:0)

Wer hätte denn vor Beginn dieses Wochenendes damit gerechnet, das die Preussen zum grossen Favoritenschreck avancieren würden ?

Zunächst gastierte man am Samstag beim Tabellendritten Erfurt und setzte dort ein mehr, als deutliches Ausrufezeichen. Die Erfurter wussten überhaupt nicht, wie ihnen geschah und konnten kaum glauben, was da am Ende auf der Anzeigetafel leuchtete. Mit 14:1 fegten Ivan Horaks Schützlinge die Thüringer vom Eis.

Heute Nachmittag kam dann der Tabellenzweite, der HSV in die "Glocke".

Nach 2 Dritteln schien sich der Favorit dann auch durchzusetzen und führte mit 3:0. Allerdings starteten die Preussen nochmals durch und konnten das Spiel sogar ausgleichen und sich einen Punkt absolut verdient sichern. Im Penaltyschiessen sicherte sich der HSV dann aber den Zusatzpunkt.

Nach diesen beiden spielen rücken die Preussen an Frankfurt vorbei auf Platz 4.

Wie sich in den letzten Parien zeigte, brauchen sich die Preussen vor den großen Namen dieser Liga überhaupt nicht vestecken.

 

MS

Preussen mit Sieg und Niederlage gegen den Spitzenreiter

ECC Preussen - EJ Kassel 8:2

ECC Preussen - EJ Kassel 2:5

An diesem Wochenende wurden nun zu Hause die Schläger mit dem souveränen
Tabellenführer gekreuzt. In Kassel wurden beide Spiele deutlich abgegeben und man war gespannt, wie das zusammengewachsene Team der Preussen nun zu Hause reagieren wird…
Am Samstag stellte man beim streichen der Gast-Spieler fest, dass die Topp-Spieler der Huskies nicht dabei waren und somit die Torfabrik wegfällt…eine gute Chance für unsere Jungs. Dementsprechend ging das Spiel los und man belauerte das Tor der Huskies vom ersten Moment an. Leider sprang nicht viel Zählbares heraus, so dass es sehr schmeichelhaft für die Gäste nur mit einem 1:0 in die Pause ging. Die Ansprache in der Pause war kurz und knapp:
„Macht so weiter aber trefft doch mal das Tor!“
Gesagt, getan ging es genauso weiter, ohne das die Gäste ernsthaft zu einem kontrollierten Aufbau kamen. Nach dem zweiten Drittel stand es dann mehr als verdient 4:0. Aber zu Beginn des letzten Drittels kam dann der berühmte Schlendrian ins Spiel. Durch zwei völlig überflüssige Unkonzentriertheiten kam der Gegner wie die Jungfrau zum Kinde zu zwei Toren! Nach einem lautstarken Anranzer auf der Bank konzentrierten sich dann auch unsere Jungs wieder und drehten ein bisschen auf. Die Folgen waren die Tore 5 bis 8 so dass es am Ende zu einem klaren und mehr als verdienten 8:2 Sieg kam. Im letzten Drittel konnte dann auch die 4. Reihe zeigen, was sie kann und spielte gut und konzentriert. Das waren wichtige drei Punkte mit denen man vorher nicht unbedingt gerechnet hatte.
Ich muss auch fairer weise sagen, dass die Schiedsrichter sehr unauffällig agierten, was immer ein positives Zeichen ist. Danke dafür.
Am Sonntag würde es ein anderes Spiel werden, denn zum einen mussten wir auf drei
Stammspieler verzichten, zum anderen wurden die Topp-Spieler von Kassel „eingeflogen“. Und so kam es dann auch: Kassel spielte mit und es kam viel mehr Tempo ins Spiel. Eine glückliche Führung der Gäste konnte durch engagiertes Spiel ausgeglichen werden. Man sah im Spiel nicht wirklich einen Unterschied zwischen dem Tabellenersten und unserem Team.
Nach der Pause ging es im gleichen Tempo weiter, jedoch „spielten“ sich die Schiedsrichter wieder einmal in den Mittelpunkt. Da wurden zum Teil heftige Aktionen nicht geahndet und führte dann zu dummen Frustaktionen. Leider hatten dann einige Defensiv-Fehler zur Folge, dass der Gast kaltschnäuzig zur 3:1 Führung einnetzte.
Zum letzten Drittel wurde dann seitens der Preussen auf 2 Reihen umgestellt, um weiteren Druck aufzubauen, denn der Gegner war nicht so spielbestimmend, höchstens gleichwertig. Verdientermaßen fiel dann auch der vielumjubelte Anschlusstreffer und man merkte, dass der Gegner Nerven zeigte und nervös wurde. Auch auf dem Eis wurde es hektischer und die Schiedsrichter verloren endgültig den Überblick. Schade, denn es hätte ein spannendes Finale werden können…
Eine alte Sportweisheit besagt, dass die Schiedsrichter am besten sind, die man sie am
wenigsten bemerkt. Naja, das war leider nicht der Fall. Das, was unsere Jungs an Strafen bekommen haben, war durchaus verdient und teilweise dumm, aber das zum Teil dreckige Hockey der Gäste hätte auch einmal unterbunden werden müssen. Es ist nicht normal, dass fast jeder Spieler blaue Unterarme von Stockschlägen hat und etliche andere Verletzungen an Rücken und Beine. Auch die Matchstrafe zum Ende des Spiels hätte vermieden werden können, wenn man konsequent den Gegner fürs Halten oder für den Hohen Stock am Hals des Spielers herausstelle würde!
Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir am Drücker und der Gegner schwamm immer häufiger in der Defensive. Es fielen dann bei andauernder Unterzahl (5 Minuten Strafe) die Treffer zum 2:4 und 2:5, womit das Spiel leider entschieden war.
Was das vom Kassler Trainer sollte, gut 2 Minuten vor dem Ende beim Stand von 5:2 aus seiner Sicht, eine Auszeit zu nehmen und erneut die Top-Reihe zu bringen, anstatt auch die anderen Reihen spielen zu lassen, kann mir bestimmt auch keiner erklären…
Fazit: gut gespielt, leider mit viel Pech verloren. Ich hoffe, dass die Sperre nicht zu groß ausfällt, da das genaue Geschehen keiner gesehen hat, und der angeblich getroffene Spieler sehr schnell wieder auf dem Eis stand.
Man sieht sich also nächste Saison wieder und was dann passiert, wenn die 4 Top-98er nicht dabei sind, haben wir am Samstag gesehen!

 

Leo
Schülerteam

Preussens Schüler besiegen Dresden klar

ECC Preussen - ESC Dresden 8:2 (4:1/2:0/2:1)

Ein Spiel ganz nach dem Geschmack für jeden, der es mit den Preussen heute hielt.

Vom Anbully weg zeigten die Preussen gleichmal, wer hier Herr im Hause ist. Bereits nach wenigen Sekunden klingelte es zum ersten mal im Desdner Gehäuse. Und die Preussen setzten nach. Mit Vollgas ging es weiter Richtung Gästekasten. Chancen jetzt nahezu im 30sec Takt auf Seiten der Preussen. Die Gäste aus der Elbstadt wussten in den ersten 10min überhaupt nicht, wie ihnen geschah. Folgerichtig in der 8.Min das 2:0. Bereits da hätte es eigentlich schon 4 oder 5:0 stehen müssen, so überlegen waren die Preussen. Nach dem 2:0 nahm Dresden umgehend eine Auszeit. Schien wenige Sekunden lang zu nutzen, denn die Dresdner plötzlich mit einer großen Chance. Im Gegenzug machten es die Preussen besser und erhöhten noch in der 8.min auf 3:0. Die Handschrift von Trainer Ivan Horak war auf dem Eis deutlich zu sehen. Die Preussen den Gästen in allen Belangen überlegen. Nur selten kamen die Gäste vor das Preussengehäuse. In der 13.min dann die erste Überzahl der Gäste und diese nutze man zum 3:1 Anschlußtreffer aus Sicht der Gäste. Nur wenige Sekunden nach dem 3:1 dann die nächste Hinausstellung auf Seiten der Preussen. Würden die Gäste diese Überzahl auch nutzen ? NEIN.....Was jetzt kam gehört in die Kategorie anschnallen, zurücklehnen, geniessen und Zungeschnalzen.....schlichtweg traumhaft das Solo des Preussen, der die gesamte Dresdner Hintermannschaft aber sowas von vernaschte, um dann auch noch den Gästekeeper abgebrüht zu verladen. Ein klarer Fall für Youtoube und das "Tor des Monats". Trotz weiterer zahlreicher Chancen der Preussen blieb es nach 20min beim 4:1 der Preussen.

In der Kabine muss es auf Seiten der Gäste dann eine klare Ansage gegeben haben. Denn die Dresdner legten nun eine wesentlich härtere Gangart an den Tag. Stellenweise unfassbar, was sich die Gäste nun an Fouls erlauben durften. Da wurde dann auch mal nach einem klaren Foul des Dresdners gerne ein Preussenspieler auf die Bank geschickt. Der Spielfluß ging natürlich dadurch langsam verloren. Trotzdem blieben die Preussen das bessere und gefährleriche Team. Es dauerte aber dann bis zur 36.min ehe das übefällige 5:1 fiel. Aus dem Gewühl heraus bugsierte das "Preussenmädel" Muriel den Puck über die Linie. Auf den Geschmack gekommen legte sie dann in der 39.min gleich mal zum 6:1 nach. Was dann folgte, spottet wiederum jeglicher Beschreibung. Ein böser Kniecheck eines Dresdners wird "nur" mit 2min bestraft. Fragende Blicke überall. Mit dem 6:1 ging es dann in die 2.Pause. Pfiff man im 2.Drittel schon recht merkwürdig, sollte sich dieses im letzten Drittel noch steigern. Ich persönlich habe schon vieles gesehen, aber was Ich dann in den letzten 20min zu sehen bekam, war eine Mischung aus Entsetzen und Galgenhumor. Anders konnte man es nichtmehr ertragen, was dort dann gepfiffen wurde. Die Preussen weiterhin das Tonangebende Team . Es dauerte aber bis zur 47.min, ehe die Preussen auf 7:1 erhöhten. Was jetzt folgte muss man einfach selbst gesehen haben, man würde es sonst nicht glauben. Zunächst das 7:2 für die Gäste, die sich hin und wieder auch die ein oder andere Chance erarbeiteten. Ob der Puck wirklich drin war ??? Als der Preussenkeeper aufstand lag dieser jedenfalls klar vor der Torlinie. Egal..7:2 wurde gegeben. Es folgte kurz darauf die nächste aberwitzige Hinausstellung eines Preussen, während die Gäste weiterhin machen konnten, was sie wollten. Und nun sind auch die "Unparteiischen" richtig auf den Geschmack gekommen und schickten kurze Zeit später gleich 2 Preussen auf die Sünderbank. 3 reichen auch, dachten sich die Preussen und erzielten in doppelter Unterzahl das 8:2. Nachdem man dann noch etwas für die Strafbankstatistik auf Seiten der Preussen bekam, endete die Partie mit einem hochverdienten und klaren 8:2 Sieg unserer Preussen. Es hat mir persönlich heute viel Spaß gemacht dieses Team spielen zu sehen. Mit diesem 8:2 waren die Gäste aus Dresden am Ende dann auch noch sehr gut bedient.

 

(MS)

Auswärtswochenende mit Sieg und Niederlage - Leos Spielbericht

Schüler-Bundesliga: die Preussen in Dresden (04.01.2014) und Hamburg (05.01.2014)

 

Das Eishockeyjahr 2014 ging für die Schüler der Preussen mit zwei Auswärtsspielen los: Am Samstag war man in Dresden, einem direkten Konkurrenten um die Nicht-Abstiegs-Plätze.

 

Dementsprechend hochmotiviert und zielstrebig ging man an das Geschehen heran. Vom ersten Bully an war die Rollenverteidigung klar: Preussen als Mannschaft auf Sieg aus, Dresden eher auf zerstören und versuchte dies auch immer wieder mit nicht geahndeten unfairen Mitteln. Nachdem aber der verdiente erste Treffer der Preussen fiel, ging die Konter-Taktik der Dresdner nicht mehr wirklich auf und man musste auf Seiten der Gastgeber umdenken. Dies klappte aber nicht wirklich, da das gesamte Defensivverhalten unserer Jungs und der jungen Dame gut funktionierte.

 

So fiel dann auch vorne der nächste Treffer zum 2:0. Leider gab es einen Gegentreffer, der aber nicht aufgrund einer zielstrebigen Angriffsbemühung fiel, sondern der einzigen Abstimmungsschwierigkeit des Preussen-Spiels. Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Trotz drückender Überlegenheit fiel nur ein weiterer Treffer zum 3:1 bis zur nächsten Pausensirene. Die Dresdner wurden im letzten Drittel immer verzweifelter und auch die unfairen Aktionen halfen da nicht weiter. Im Stile einer Spitzenmannschaft spielten unsere Preussen das Spiel –meist- konzentriert zu Ende … lediglich einmal ließ man einen Spieler gewähren und schaute interessiert zu, wie dieser über das gesamte Eis lief und abzog. Da man aber postwendend das 5:2 erzielte, wurde der kleine Hoffnungsschimmer der Gastgeber sofort im Keime erstickt.

 

Verdient und überzeugend ging erneut ein Auswärtsspiel an unser Team und das gegen einen wichtigen Gegner. Das Ziel des Wochenendes war damit eigentlich erfüllt … aber man hatte das Gefühl, dass unser Team noch nicht satt war …

 

Am Sonntag ging es dann nach Hamburg: Der Tag fing zwar sehr früh an, aber alle anwesenden Spieler waren topfit, auch die Angeschlagenen schluckten ihren Schmerz herunter. Bei Spielbeginn war allen sofort klar, dass das ein ganz anderes Spiel werden wird. Es entwickelte sich ein schnelles und hochklassiges Spiel, welches auch relativ hart geführt wurde. Nach und nach zeigten aber auch die Schiedsrichter klar, wer hier gewinnen sollte … und das war nicht unbedingt der Gast aus Berlin.

   

Die Führung der Hanseaten wurde fast postwendend ausgeglichen und kurze Zeit später gingen die Preussen sogar in Führung. Leider fiel dann anstatt des zweiten Preussen-Treffers der Ausgleich und so ging es mit einem 2:2 in die Kabine.

  

Im zweiten Drittel häuften sich dann merkwürdige und einseitige Strafen, was leider auch zu hitzigen Diskussionen auf dem Eis führte. Trotz alledem spielte unser Team weiter gutes Hockey und es fielen auf beiden Seite je ein Tor, wobei noch einige Schüsse an Pfosten oder Latte landeten, natürlich zu unserem Nachteil!

  

In der Pause muss der Gastgeber dann sehr intensiv mit den „Neutralen“ verhandelt haben … was im letzten Drittel an Schiedsrichter-„Leistung“ gezeigt wurde, spottet jeder Beschreibung. Da bekommt der Kapitän eine „Disziplinarstrafe“ weil er beim Schiedsrichter nachfragte, warum unser Spieler eine Strafe bekommt, nachdem der angreifende Stürmer eigentlich ohne Fremdeinwirkung hingefallen war. Da wurde ein Tor gegeben, obwohl die Angreifer ganz klar im Abseits standen. Da wurde großzügig aber leider einseitig trotz Icings weiterlaufen lassen. Auch die Bankstrafe kurz vor Ende des peinlichen Auftritts konnte vom Schiedsrichter nicht begründet werden. „Ist doch egal“ war der Kommentar gegenüber des Strafbankpersonals…

 

Es ist auch befremdend, wenn sich der Schiedsrichter über ein Tor freut … und man kann wohl erraten, dass es kein tolles Tor der Preussen war! Es sollen auch Beleidigungen durch den Schiedsrichter in Richtung der Gästespieler gefallen sein … diese habe ich aber leider nicht gehört, sonst wäre ich wohl aufs Eis gesprungen.

 

Die diversen Stockschläge auf die Fanghand unseres Torhüters wurden nicht etwa mit Strafen belegt sondern mit den weisen Worten, dass der Spieler sich doch danach - nach Aufforderung durch den Schiedsrichter - entschuldigt hätte! Auch die Beglückwünschung durch Zuschauer nach dem Spiel, für die „richtige“ Leistung des Gespanns, kam bei uns nicht wirklich gut an …

 

Trotz dieser ganzen Ungereimtheiten hatten wir noch einige Chancen dieses Spiel zu gewinnen, denn im letzten Drittel spielte nur eine Mannschaft und mit ein wenig Glück oder ruhigen Nerven hätte man einen der Lattentreffer oder einen von zahlreichen Alleingängen nutzen und das Spiel mindestens ausgleichen können! Selbst eine fragwürdige 5:3 Überzahlsituation der Hamburger brachte keine ernsthafte Gefahr für unser Tor … das sagt wohl sehr viel über den Zustand der Gastgeber aus … und dass sie dringend Hilfe brauchten.

 

Das Team der Preussen konnte sehr stolz auf dieses Spiel sein und wenn man diese Leistung am nächsten Wochenende wiederholen kann, dann wird das ein sehr erfolgreicher Spieltag werden. Ich habe eine Weile gebraucht, um meinen Blutdruck wieder runterzufahren, denn solche unverschämten Schiedsrichterleistungen habe ich noch nicht einmal in den dafür bekannten Gefilden erlebt …

 

Ich freue mich auf das nächste WE und hoffe, dass möglichst viele Fans in die „Glocke“ pilgern, um unsere Schüler zu unterstützen. Und ich hoffe, dass wir dann wenigstens neutrale Schiedsrichter haben … die Hoffnung auf echte Heimschiedsrichter habe ich bereits vor einiger Zeit aufgegeben …

 

(Leo, Schülerteam)

Crimmitschau vs Preussen 3:8

07.12.2013 - Mit einem ungewöhnlichen Party-Bus ging es am Samstag vormittag in Richtung Crimmitschau, um endlich wieder drei Punkte einzufahren und im Abstiegskampf zu punkten …

 

Nach einer kleinen Verzögerung aufgrund einer zerschossenen Scheibe an der Bande ging es sehr konzentriert ins erste Drittel. Alle drei Reihen bekamen schnelle Eiszeiten und kamen so gut ins Spiel. Die Verteidigung stand stabil und so kam wenig auf unser Tor, und wenn doch, war der Keeper hellwach. So kam es verdienter Maßen zum ersten Treffer der Preussen und man konnte noch vor der Pause nachlegen. Da auch die Stürmer gut zurückarbeiteten blieb es zur ersten Pause bei einem zwei-Tore-Vorsprung.

 

Irgendwas musste aber dann im „Pausentee“ gewesen sein … nach Wiederanpfiff bekamen wir zwar den ersten Gegentreffer, aber was dann los ging, führte zu einem leichten Augenreiben! Es folgte die wichtige Antwort zum 3:1 und man baute diesen Vorsprung weiter aus, in Stile einer Spitzenmannschaft brachte man den Hausherren schier zur Verzweiflung. Angriff auf Angriff, Torschuss über Torschuss und selbst die dritte Reihe schnürte den Gegner im eigenen Drittel ein. Auch die sehr einseitig verhängten, durchaus berechtigten Strafen, unterbrachen diesen Lauf nicht und man erzielte sogar ein Tor in Unterzahl. Der zweite Treffer der Gastgeber konnte das Spiel nicht wirklich kippen, zu sicher spielten unsere Jungs. Mit einem 7:2 ging es in die zweite Pause.

 

Im letzten Drittel passierte nicht mehr all zu viel: unsere Jungs spielten das Ergebnis herunter und haderten das ein oder andere mal mit dem Offiziellen, der Gegner versuchte eigentlich nur noch irgendeinen hart zu checken und so rann die Zeit herunter. Auf beiden Seiten fiel noch jeweils ein Treffer, so dass es zum verdienten 8:3 Auswärtssieg kam.

 

Nach lecker Schnitzelchen ging es dann mit dem Party-Bus zurück in die Heimat … wo wir von einer „Eltern-Laola“ empfangen wurden … so kann‘s weitergehen!

 

Leo

Kassel zu stark an diesem Wochenende

Interview zum Doppel-Duell in Hessen

05.10.2013 - Nach den beiden Spielen in gegen den Spitzenreiter aus Hessen sind die Schüler des ECC Preussen gestern Nacht zurückgekehrt. Gustav Rittner, Wirbelwind in der Paradereihe der Preussen, hat sich freundlicherweise für ein kurzes Interview zur Verfügung gestellt.

 

LL: Erst einmal herzlichen Dank Gustl, dass du dich bereit erklärt hast ein paar Fragen zu beantworten. Hast du dich denn schon von den Strapazen erholt?

GR: Da die Spiele relativ spät waren, konnte man sich relativ gut zwischen den Spielen erholen. Das heutige Spiel war jedoch sehr anstrengend und ich bin noch ziemlich kaputt, da hat die 5-stündige Busfahrt auch nicht gerade geholfen.

 

LL: Das erste Spiel am Donnerstag ging ja mit 1:14 verloren … was war da mit euch los? War es so etwas wie ein „Lemminge-Effekt“? Einer fängt an, alle anderen folgen?

GR: Ein Lemminge-Effekt würde ich nicht sagen. Es haben von Anfang an alle Spieler ziemlich geschlafen und die Gegner waren uns immer einen Schritt voraus. In der Defensive fehlte die Zuordnung und so sind bestimmt 5 Tore durch Nachschüsse gefallen. Man mag es nicht glauben aber wir hatten auch zahlreiche Chancen, laut Statistik um die 20 Torschüsse, jedoch das alte Preussen-Problem, keiner macht sie rein. Das letzte Drittel war dann ein kleiner Lichtblick für den nächsten Tag. Die Zuordnung hat etwas mehr gestimmt und Marvin hat endlich das erste Tor geschossen. Unsere Torhüter haben trotz den vielen Gegentoren sehr gut gehalten, da sie bei den Toren meist nichts hätten machen können.

 

LL: wie hat denn der Trainer reagiert? Es war ja erst das zweite Spiel mit euch und im ersten brauchte er nicht viel zu euch sagen …

GR: Ivan war ziemlich  sauer, dass bekamen wir in der ersten Drittelpause auch zu spüren. In der zweiten Pause hat er dann nicht viel gesagt, da er in der ersten Pause alles zu Wort gebracht hatte. Am nächsten Tag hat er dann eine ausführliche Besprechung mit uns gehabt und die Reihen umgestellt. Und wie man sieht hat es auch was gebracht.

 

LL: Konntet ihr nach diesem Spiel gut schlafen, oder habt ihr euch noch innerlich aufgeregt?

GR: Natürlich hat man sich aufgeregt und nochmal über das Spiel nachgedacht. Aber die Kellnerin beim Italiener, wo wir gegessen haben, hat so einige Spieler wieder aufgemuntert und das Spiel etwas vergessen lassen.

 

LL: Das zweite Spiel am Freitag fing ja viel besser an und war mit 3:6 aus eurer Sicht der knappste Sieg der Hessen in dieser Saison. Was habt ihr anders gemacht, oder was hat der Trainer geändert?

GR: Erst mal hat er wie schon gesagt die Reihen umgestellt und uns defensiver spielen lassen. Ich denke aber auch, dass Kassel das Spiel etwas leichter genommen hat. Aber das wurde ihnen fast zum Verhängnis. Dieses Spiel haben wir im zweiten Drittel verloren. Da hatten wir wieder keine Zuordnung, so dass es zu zwei und drei gegen eins Situationen gekommen ist.

 

LL: eine Frage, die mich persönlich interessiert: wie war die Unterkunft und Verpflegung?

GR: Ich war letztes Jahr schon in diesem Hotel. Und ich find es nach wie vor sehr gut. Die Zimmer sind schön eingerichtet und sauber. Das Frühstück war ebenfalls sehr lecker und man hatte eine große Auswahl. Das Mittagessen bei dem besagten Italiener war auch sehr lecker.

 

LL: der Ausblick auf das nächste Wochenende: wie siehst du eure Chancen am Samstag in Hamburg? Am Sonntag folgt dann die Revanche zu Hause gegen Crimmitschau … die haben ja erklärt, dass ihr euch warm anziehen sollt …??

GR: Ich denke wir haben gute Chancen am nächsten Wochenende, da zwei wichtige Spieler die im Urlaub waren wieder da sind. Ich finde auch wir haben eine sehr gute Mannschaft und könnten dieses Jahr jedes Team schlagen. Selbst Kassel.

 

LL: Ich danke für die Zeit, die du dir genommen hast. Regenerier dich gut … bis morgen beim Training!

 

(Leo)

Erstes Spiel - erste Punkte

Auswärtssieg in Crimmitschau

22.09.13 - So, nun durften auch die Schüler in die Saison starten und das bei keinem Geringeren als den Tabellenersten der letzten Saison - in Crimmitschau. Die Anreise verlief aufgrund eines Staus zwar etwas holperig, aber das tat der ausgesprochen guten Stimmung im Team keinen Abbruch.

 

Zu Beginn des Spiels waren unsere Jungs gleich tonangebend und prüften bereits einige Male den gegnerischen Torhüter, der ein sehr gutes Spiel absolvierte, so viel kann man schon verraten. Doch es kam wie so oft im Sport: zu offensiv nach vorne drängend wurde die Verteidigung überlaufen und der erste Schuss des Gegners war im Netz. Dadurch kam das Spiel von uns ein wenig ins Straucheln und man agierte hektischer als noch zu Beginn des Matches. Durch eine weitere Unachtsamkeit geriet dann auch der x-ste Nachschuss in unser Tor und es stand ziemlich überraschend und dem Spielverlauf nicht angemessen 2:0 für die Gastgeber.

 

In der Pause fand der Trainer ruhige Worte („es sind noch zwei Drittel und dieses Spiel gewinnen wir heute“) und die Jungs kamen danach besser ins Spiel. Doch dieses ersehnte und so wichtige erste Tor wollte nicht fallen! Meistens hatte der Torhüter etwas dagegen oder man traf das Metallgestänge. Immer wieder musste der Trainer beruhigend auf die Jungs einwirken, damit sie nicht kopflos anstürmen.

 

Dann war es endlich so weit: es fiel das erste Tor und somit die Barriere im Kopf. Von nun an hatten unsere Jungs das Spiel komplett in der Hand. Der Gastgeber kam nun noch selten zu Kontern und „glänzte“ ansonsten nur durch sehr harte und meistens unsaubere Aktionen. Vereinzelt griffen auch mal die neutralen Schiedsrichter ein, aber oft zu unseren Ungunsten. Nach etlichen Bemühungen und turbulenten Szenen vor den Toren fiel dann auch endlich der Ausgleichstreffer und der Gegner sehnte die Pause herbei, denn sie waren nervlich völlig am Ende. So ging das 2. Drittel mit einem 2:2 zu Ende. Der Trainer brauchte keinen großen Worte, denn die Jungs haben ein klasse Drittel gespielt und waren gewillt die Worte des Trainers aus der ersten Pause umzusetzen …

 

Das letzte Drittel ging genauso weiter, wie das vorherige aufgehört hatte: Druck der Preussen, einem guten Keeper beim Gastgeber … aber es fiel auch das 3:2 unserer Jungs! Der Gegner brauchte rund 5 Minuten um sich zu fangen und hatten sehr viel Glück, dass zu diesem Zeitpunkt nicht schon eine Vorentscheidung fiel. So konnten sie durch ein Nachstochertor wiederum ausgleichen. Dies war dem Spielverlauf überhaupt nicht angemessen und unverdient. Aber unsere Jungs waren motiviert und wollten die drei Punkte. Durch einen herrlichen Hammer ins Eck wurde die erneute Führung erzielt und kurze Zeit später auf 5:3 durch ein Empty Net erhöht. Da war man dann aber anscheinend schon beim Feiern, denn 50 Sekunden vor dem Ende konnte der Gastgeber durch ein weiteres „Wurschtel-Tor“ den Anschluss herstellen. Nun begannen die Nerven etwas zu flattern … und mit Glück und Geschick wurde der Vorsprung über die Zeit gebracht, wobei eine weitere Chance auf ein Empty-Netter nicht genutzt wurde … die dabei eingesetzten Mittel des Gegners waren auch nicht so wirklich sauber …

  

Am Ende ein mehr als verdienter Auftaktsieg, der für kommende Aufgaben hoffen lässt. Positiv ist mir aufgefallen, dass alle drei eingesetzten Reihen Torchancen hatten und die Tore auch von verschiedenen Spielern erzielt wurden.

 

Ich muss aus meiner Sicht auch einmal erwähnen, dass die ebenfalls eingesetzten Knaben-Spieler einen super Job gemacht haben und hervorragend ins Team gepasst haben! Hut ab, da wächst eine sehr gute Generation Preussen Spieler heran!! Die auch beim Gastgeber eingesetzten 2000er hatten bei weitem nicht das Niveau, was unsere Jungs abgeliefert haben und auch unser „Küken“ Nino hat ein Top-Spiel abgeliefert, und er ist Baujahr 2001! Das musste mal gesagt werden …

  

Die nächsten Aufgaben werden bestimmt nicht leichter, da geht es zum aktuellen Tabellenführer nach Kassel (03. und 04.10.13). Leider ohne mich, denn mein Arbeitgeber möchte mich am Brückentag leider sehen…

 

Das war ein tolles Preussen-Wochenende

 

Leo, Schülerteam