Schüler-Bundesliga

Preussens Schüler beenden Ihre Saison mit einem internationalen Turnier in Budapest

Während wir hier schon die neue Saison 2013/2014 planen, beenden unsere Schüler ihre wirklich gute Saison bei diesem hochkarätigen, internationalen Turnier in Budapest. Wir freuen uns sehr, an diesem Turnier teilnehmen zu dürfen.

Jetzt noch beim Abschlusstraining mit den Knaben auf dem Eis, heute Abend schon "on the road". Die Nacht wird im Bus durchgefahren und morgen früh um 9:30 Uhr stehen die Jungs bereits zum ersten Spiel auf dem Eis.

Teilnehmende Mannschaften am "EUROPEAN GOLDEN PUCK":

HUN National Team U15 (HUN)

Vasas SC (HUN)

Blues Espoo White (FIN)

HK Sanok (POL)

HDC Kosice (SVK)

VG62 (FIN)

ECC Preussen Berlin (GER)

HOBA Bratislava (SVK)

Hockey Academy of RHSPE (UKR)

Pesterzsébeti Farkasok (HUN)

 

Wir wünschen unseren Schülern und Trainer Jochen Molling viel Spaß, gute und faire Spiele und tolle Eindrücke in dieser wunderschönen Stadt.

Alle Daheimbleibenden halten natürlich wieder die Daumen.

(AB)

Viel Licht und wenig Schatten zum Saisonfinale

Sieg gegen die Young Freezers und Niederlage in Dresden

Die Schülermannschaft des ECC hat eine erstaunliche Entwicklung hingelegt. Vor zwei Jahren geschwächt durch die Neugründung eines Eishockeyvereins in Berlin (ist inzwischen fast schon wieder vergessen) war der Start der Mannschaft nicht einfach. Das Team hat sich durch diese Zeit durchgebissen und hart trainiert. Viele Zugänge haben das Team verstärkt.

Am Samstag konnte die Mannschaft bei Ihrem letzten Heimauftritt in dieser Saison ein Fest feiern und den Hamburger SV mit 8:4 (3:1, 4:2, 1:1) besiegen. Die Zuschauerränge waren gut gefüllt. Der imposante Hamburger Fanblock begann lautstark und forderte auch beim Zwischenstand von 6:2 für den ECC noch optimistisch einen Auswärtssieg. Die Preussenfans dagegen zurückhaltend und stilsicher mit Wolldecke, heißem Getränk und fachkundigen Kommentaren zum Spielgeschehen. Beifall gab es für Alejandra Pardillos vom Nachwuchs des SCC Eiskunstlauf, die in der Drittelpause zeigte, wie elegant es auf dem Eis zugehen kann. Zu meckern gab es heute aber auch beim Eishockey nicht viel. Schnelle Spielzüge und schöne Tore belohnten die Berliner Fans. Besonders im ersten Drittel zeigten die ECC Schüler ihre in dieser Saison gewonnene Stärke.

Das letzte Spiel am Sonntag in Dresden ging dann leider mit 2:4 verloren, das schmälert alerdings nicht den guten Eindruck der Preussen-Schüler, die sich kontinuierlich über die gesamte Saison gesteigert haben und sich gehörig Respekt verdient haben. Gutgemacht Jungs, nach Ostern geht es dann zum Turnier nach Budapest – wir wünschen Euch viel Spaß zum Saisonabschluß in Ungarn!

 

hier gehts zu den Fotos ECC vs HSV

 

Und auf unserer facebookseite finden sich auch die schönen Videos, die Ecki über die Saison gedreht, geschnitten und vertont hat. Natürlich auch die schönsten Szenen aus dem Hamburg-Spiel.

 







Preussen mit 2 Siegen in Kassel

Die Schüler der Preussen traten eine lange Reise an. Es ging nach Kassel. Dort spielte man am Samstag und am Sonntag gegen eben jene Kasseler. Beide Male hiess der Sieger : ECC Preussen. Am Samstag musste noch das Penaltyschiessen her, ehe die Preussen dann mit 6:5 gewannen. Mit genau demselben Ende ging dann das 2.Spiel aus, dort allerdings in der regulären Spielzeit.

Preussens Schüler unterliegen Crimmitschau 2:4

Verletzungen, eine fragwürdige Sperre und noch fragwürdigere Ferienplanungen führten dazu, dass die ECC Schüler heute im Spiel gegen den ETC Crimmitschau einige Ausfälle in der Aufstellung kompensieren mussten. Das gelang streckenweise gut. Die Preussen waren im Anfangsdrittel sogar überlegen, aber Konzentration und Kondition reichten nicht, um den Gegner über 60 Minuten vom eigenen Tor fernzuhalten. Bei zwei Pfostenschüssen hatten die Berliner auch noch Pech. Also gab es am Ende eine 2:4 (2:1, 0:2, 0:1) Niederlage gegen den Tabellenführer. Der ECC ist jetzt auf dem fünften Platz der Bundeligagruppe Nord. Bis zum Tabellendritten Dresden sind es aber nur vier Punkte Abstand. Die fünf restlichen Saisonspiele können also noch spannend werden, wenn das Team seinen Leistungsaufschwung fortsetzen kann. Nächstes (und letztes) Heimspiel des Teams in dieser Bundesligasaison ist am 9. März.

 

ECC Preussen - ETC Crimmitschau 2:4 (2:1/0:2/0:1)

 

(AB)

 

Bilder vom Spiel





Preussens Schüler besiegen Hannover mit 7:1

ECC Schüler mit Arbeitssieg gegen Hannover

Das muss auch mal sein. Nach der Niederlage in Crimmitschau knüpfen die Preussen Schüler wieder an die vorhergehende Siegesserie an und besiegen die Hannover Indians relativ glanzlos mit 7-1 (2-1, 2-0, 3-0).

Mehr

 

Bilder vom Spiel

Preussens Schüler vor schwerer Aufgabe am WE in Hannover

Gute Laune auf dem Eis - so schien heute das Motto der ECC Schülermannschaft beim Training. Und das, obwohl es am Wochenende die erste Niederlage seit mehreren Wochen gegeben hatte. Ob die Trainer auch so guter Laune waren? Wir haben es herausbekommen.

Was habt Ihr Euch für das Samstagsspiel gegen Hannover vorgenommen?

Jochen Molling: Hannover ist ja so etwas unser Angstgegner, vor allem auch, wenn ich an die vorige Saison denke. Wir müssen in dieser Woche konzentriert im Training arbeiten und mit einer guten Einstellung ins Spiel gehen. Nur dann werden die drei Punkte in Berlin bleiben. Und das ist natürlich unser Ziel.

Wie ist die Niederlage in Crimmitschau zustande gekommen?

Jochen Molling: Martin hat ja hier auf der Facebook-Seite schon einen Bericht vom Spiel gegeben, der eigentlich unseren Eindruck auch sehr gut widergibt. Viel hinzufügen will ich gar nicht. Es war ein schweres Spiel, und insgesamt hat Crimmitschau verdient gewonnen. Für uns war die strittige Matchstrafe für Timo Walther, die wir in der 16. Spielminute bekommen haben, schon der Killermoment. Danach war Crimmitschau nicht nur für fünf Minuten in Überzahl, sondern auch mental im Vorteil. Außerdem ist Timo ja unser bisheriger Topscorer. Wir haben aber danach auch noch ganz gut dagegen gehalten. Wie schon in den letzten Spielen haben wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt, sonst hätte das Ergebnis mindestens freundlicher ausgesehen.

Klaus Poguntke: Die Auswahlspieler bei Crimmitschau haben aus meiner Sicht mit ihrer kreativen Dominanz den Unterschied gemacht. Damit haben sie zum Beispiel gut die freien Räume auf dem Eis genutzt. Uns hat aber auch dieses Spiel wieder ein Stück weiter gebracht. Wir haben trotz des hohen Rückstands noch gutes Eishockey gespielt. Auch im Vergleich zum ersten Spiel gegen Crimmitschau in dieser Saison haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Besonders auf der Leistung des letzten Drittels können wir aufbauen. Gefallen hat mir auch, dass wir im zweiten und letzten Drittel viele Bullys gewonnen haben.

Nächstes Spiel der ECC Schüler:
ECC Preussen - EC Hannover Indians, Samstag, 2. Februar, 16:00, Eisstadion am Glockenturm
Gäste sind herzlich willkommen


Vor der Prüfung in Crimmitschau

Unterstützung für Trainer Jochen Molling

Seit Wochen sind die ECC Schüler in der Bundesliga Nord ungeschlagen, und am Samstag geht es zum Tabellenführer nach Crimmitschau. Heute nach dem Training haben wir ein paar Fragen an die Trainer der Mannschaft stellen können (und auch Antworten bekommen). Timo Walther, der im Rahmen eines Schulpraktikums in dieser Woche als Neuling im Trainergeschäft erste Erfahrungen als Assistant Coach sammelte, war zu beschäftigt - wir werden versuchen, ihn später mal nach seinen Eindrücken von der Mannschaft zu fragen.


Neben Headcoach Jochen Molling hat uns aber auch Klaus Poguntke Auskunft gegeben. Klaus ist sozusagen das Gegenteil von einem Neuling: der Berliner hat als Spieler (Berliner Schlittschuh-Club, BFC Preussen, BSC Preussen, F.A.S.S. e.V.) und als Trainer (Berliner Schlittschuh-Club, F.A.S.S. e.V., BSC Preussen, Eisbären Juniors e.V.) viel erlebt und viele Erfolge gefeiert. Er war unter anderem Verbandstrainer der U15 und Ausbildungsreferent für Übungsleiter des BEV. Außerdem ist er A-Trainerlizenzinhaber. Von ihm werden wohl selbst unsere abgezockten Schüler noch ein bisschen was lernen können.

 

Warum läuft es bei den ECC Schülern gerade so gut?

 



Jochen Molling: Am Anfang der Saison musste sich das Team erst einmal finden. Wir hatten zwar einen Stamm an Spielern, aber ein bisschen war es doch ein zusammengewürfelter Haufen. Mit der sportlichen Entwicklung der Mannschaft in den letzten Monaten bin ich zufrieden.

 

Wie waren die Spiele am vergangenen Wochenende gegen Bad Nauheim?

 



Jochen Molling: Nicht so leicht. Wir waren das erste Mal so richtig in der Favoritenrolle und das war ungewohnt für die Jungs. Im ersten Spiel am Samstag hat insgesamt die
Laufbereitschaft gefehlt und defensiv waren wir in vielen Momenten nicht gut oorganisiert. Unser Sieg war zwar verdient, aber die Mannschaft muss sich dafür bei ihrem Torhüter bedanken. Am Sonntag habe ich ein besseres Spiel von uns gesehen. Die Gesamtleistung war wesentlich überzeugender. Wir waren schneller und das Backchecking hat funktioniert. Unsere Chancen haben wir aber nicht konsequent zu Ende gespielt.

 

Klaus Poguntke: Die Führungsspieler unseres Teams sind in diesem Spiel diszipliniert aufgetreten. Das macht einen großen Unterschied. Da merkt man auch den Einfluss von Jochen.

 

Seid Ihr jetzt eigentlich öfter zu zweit beim Training auf dem Eis?

 



Klaus Poguntke: Ja. Jochen hatte mich schon seit längerer Zeit gefragt, ob ich ihn unterstützen kann, und der Vorstand der Preussen hat das auch unterstützt. Jetzt habe ich ihm zugesagt und freue mich auf die Aufgabe. Ich will versuchen, dazu beitragen, dass noch mehr Spieler noch torgefährlicher werden, insbesondere auch aus den jüngeren Jahrgängen. Wenn Du viele Spieler in der Mannschaft hast, die torgefährlich sind, ist das immer auch eine Entlastung für die besten Knipser. Und um die Torhüter will ich mich auch besonders kümmern.

 

Und was hat sich die Mannschaft für das Auswärtsspiel in Crimmitschau vorgenommen?

 



Jochen Molling: Crimmitschau ist die stärkste Mannschaft der Liga. Für uns ist das eine gute Herausforderung. Da können wir sehen, wo wir stehen und wie weit wir schon
sind.

 

Noch etwas?

 



Jochen Molling: Ja, im Namen der Preussen-Nachwuchstrainer möchte ich mich noch einmal ganz besonders bei Benni Hinterstocker für seine tatkräftige Unterstützung unserer Arbeit danken. Und Ivan Horak wünsche ich natürlich viel Glück und Erfolg bei
seiner neuen Aufgabe.

 

Hinweis: Nächstes Spiel der Schüler-Bundesliga ETC Crimmitschau - ECC Preussen, 26. Januar, 14:15 in Crimmitschau

 

Siebter Sieg in Folge

... dazu der vierte Tabellenplatz in der Bundesliga Gruppe Nord. Mit dem Ergebnis heute beim 4:1 Sieg gegen die RT Bad Nauheim können die ECC Schüler zufrieden sein. Das Geschehen auf dem Eis war eher zäh. Der gute Gästetorwart stellte die Berliner vor einige Rätsel. Am nächsten Wochenende zum Gastspiel beim Tabellenführer in Crimmitschau wird für das ECC Team wohl eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein. (Ecki)

Schüler feiern fünften Sieg in Folge

Erfogreiches Doppelwochenende für die Schüler: Gleich zweimal empfingen die Preussen den Tabellendritten aus Frankfurt am Main. Beide Spiele gwannen die Berliner: Am Samstag 4:3 nach Penaltyschießen, am Sonntag ganz sauber mit 4:2 in der regulären Spielzeit.

 

Am Sonntag musste das Team von Coach Jochen Molling noch einmal gegen die Löwen Frankfurt antreten. Das Spiel vom Vortag steckte allen Akteuren in den Knochen. Diesmal ließen die Schiedsrichter ein recht wildes Aufeinandertreffen zu, so dass die Sanis selbst ihren üblichen Pausenkaffee nicht in Ruhe trinken konnten. Einen 0:2 Rückstand drehte der ECC im letzten Drittel noch zu einem 4:2 Sieg. Großer Jubel also beim Heimteam trotz vieler blauer Flecken. Jetzt werden wohl viele Kühlkissen auf die schmerzenden Körperteile gedrückt. Für die meisten geht am Dienstag beim nächsten Training weiter. Die Verletzten hoffen, am kommenden Wochenende gegen Bad Nauheim wieder dabei zu sein.

 

zu den Bildern ...    (mehr Bilder, noch mehr Bilder)

Preussen-Schüler auf Tschechien-Tour

Dezember 2012 - Natürlich sind auch unsere Schüler fleißig: Sie befinden sich auf Freundschaftsspiel-Tour durch Tschechien. Am Donnerstag sind sie gemeinsam mit den Knaben gestartet und hatten an ihrem ersten Stop in Litomerice das erste Spiel. Das Ergebnis war nicht ganz so erfreulich wie bei den Knaben: 10:4 für den Gastgeber hieß es am Ende.

 

heute ein kleines Turnier: Um acht Uhr morgens spielen die Preussen gegen Gastgeber Decin, um 12:30 Uhr gegen Kolin und schließlich um 15 Uhr gegen Liberec. Liberec heißt dann auch das Ziel morgen abend, dort schauen sie sich ein Extraligaspiel an (Liberec vs Slavia Prag) und spielen am Samstag noch in Most gegen … Most.

 

Danach holen die Schüler unsere Knaben ab und gemeinsam geht’s wieder zurück nach Berlin. Wir wünschen allen Preussen viel Spaß und Erfolg!!



Souveräner Sieg in Dresden

Beim Spiel der ECC Schüler in Dresden gab es heute in den ersten zwanzig Minuten das beste Drittel des Berliner Teams im bisherigen Saisonverlauf zu sehen: hinten konzentriert und in hohem Tempo nach vorne kombiniert.

 

In den restlichen beiden Dritteln ließ der ECC nichts mehr anbrennen und siegte verdient beim Tabellenzweiten ESC Dresden mit 9:4. Kapitän Max Böwe, der ein herrliches Tor zum Sieg beisteuerte, war nach dem Spiel zufrieden: "Heute haben wir gut gespielt. Die drei Punkte nehmen wir gerne mit ins neue Jahr. Im Januar können wir viele Punkte holen, wenn wir auf der Leistung heute aufbauen. Jetzt wird erst mal noch eine Woche hart trainiert, dann ein paar Feiertage gemacht und dann freuen wir uns auf die Freundschaftsspiele in Tschechien zum Jahresende. Allen Fans und Freunden unserer Mannschaft frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Unterstützt uns weiter!"

 

zu den Bildern ...

Schüler mit toller Moral

6:5-Heimsieg nach Doppel-Rückstand

In einem hochklassigen und äußerst temporeichen Match haben unsere Preussen-Schüler die favorisierten Eislöwen aus Dresden mit 6:5 n.P. (1:2, 2:1, 2:2) nach Hause geschickt und die von ihnen sicher geglaubten 3 Punkte zumindest zum Teil wieder entrissen. Schön für die Zuschauer mit anzusehen war auch, wie man ein 1:3 bzw. 3:5 mit großer Moral, Leidenschaft und Engagement wieder egalisieren konnte und einem scheinbar technisch reiferen Team Paroli bieten konnte, wenn man sich ausschließlich auf seine Aufgaben konzentriert und alles andere Störende ausblendet.

 

Das Wochenende fing allerdings nicht so verheißungsvoll an: Am Samstag musste man sich mit 1:6 (1:2, 0:2, 0:2) dem Hamburger SV geschlagen geben und hatte an diesem Tag nie einen richtigen Zugriff aufs Spiel, so dass sich weitere Ausführungen hierzu verbieten. Diese Dienstreise war von vorne bis hinten vollkommen neben der Spur. Aber: neuer Tag, neues Glück. Am Sonntag sollte alles anders werden. Und wie!

 

Vom ersten Bully an war eine andere Preussen-Truppe als am Vortag zu sehen. Schnell wurde auch klar, dass dieses auch nötig war, denn die Sachsen legten sich zunächst mächtig ins Zeug und attackierten das wieder von Jan gehütete Tor. Dieses blieb aber erst einmal sauber, so dass man sich nun ob der Zielstrebigkeit unserer Schüler verwundert die Augen rieb. Erster richtiger Angriff der Preussen und … Tooor! 1:0! Das nenne ich einmal Chancenverwertung und Entschlossenheit. Doch die Eislöwen ließen das nicht lange auf sich sitzen. Ausgleich! 1:1 im direkten Gegenzug und kurz darauf sogar der Rückstand, 1:2! Auweia! Und das nach nicht einmal 10 Minuten. Mit hohem Tempo und intensiven aber fairen Zweikämpfen bestritt man den weiteren Verlauf des 1. Drittels ohne etwas Zählbares.


Im zweiten Abschnitt schien die bessere Spielanlage der Eislöwen den Ausschlag zu geben. Tor für Dresden, 1:3! Und weitere Einschussmöglichkeiten für die Sachsen zum Ausbau der Führung. Aber denkste! Mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie der Anschluss zum 2:3 für die Preussen, Wow! Hoffentlich reicht es bis zur Schlusssirene dieses Drittels. Aber es kommt noch viel besser, sogar der viel umjubelte Ausgleich zum 3:3! Der Favorit aus Sachsen wankt, aber fällt er auch?

 

Was man nun schon erreicht hatte, war ein gehöriger Respekt der Sachsenspielgemeinschaft aus Dresden. Es war zum Schlussabschnitt zunächst ein sich belauern. Wer würde wohl den ersten Fehler machen? Unsere Preussen-Schüler hielten munter dagegen, aber dann, war es leider doch soweit. Tor für Dresden 3-4 und kurz darauf gar das 3-5! Ok, das war`s dann wohl. Aber nicht mit dieser Preussen-Moral! Und wieder konnte man diesen Rückstand aufholen. Mit bedingungslosen Willen stemmte man sich gegen die drohende Niederlage. Und es hätte sogar noch mehr werden können. Die Zuschauer hielt es schon lange nicht mehr auf ihren Sitzen. Schluss aus, vorbei, 5:5 der Endstand! Lustiges Penaltyschiessen und einen Punkt hatte man bereits sicher! Nach den ersten 3 Schützen stand es weiter ausgeglichen. Im 5. Versuch konnte Preussen dann einnetzen, während Dresden am Goalie der Preussen scheiterte. Zwei Punkte, damit musste man vorher nicht unbedingt rechnen.

 

Jungs, es hat wirklich richtig Spaß gemacht Euch zuzusehen und macht Lust auf mehr!


Wichtig allerdings auch der Hinweis, dass der Triumph der gesamten Mannschaft von Nummer 1 bis … wie auch immer gebührt. Ein Sieg ist die beste teambildende Maßnahme. Weiter so! Ein Dankeschön auch an alle fleißigen Helfer, ohne die dieser Erfolg nicht möglichwäre.

 

Auf geht's Preussen!

 

(Martin)




7:0 Sieg im Kellerduell gegen die Hannover Indians

Nun ist der Bock umgestoßen und die ersten 3 Punkte sind im Sack auf dem langen Weg zur „Mission Klassenerhalt“ unserer Schüler. In einer überaus fairen Begegnung konnten die Indianer aus der Hauptstadt Niedersachsens im Kellerduell am Glockenturm mit 7-0 (2-0, 1-0, 4-0) niedergerungen werden. Vor der Begegnung hagelte es noch für beide Teams ausschließlich Niederlagen, so dass dieser letztendlich recht hoch ausgefallene Sieg wie eine Befreiung für uns Preussen wirkt. Bislang war immer das Potenzial zu erkennen, nur mangelte es oft an Konzentration und Disziplin, um die nötigen Ergebnisse dann auch einzufahren.

 

Aber so nicht diesmal. Die zunächst von beiden Teams sehr fahrig geführte Partie zeigte schnell auf, dass hier nicht gerade hüben wie drüben das pure Selbstvertrauen gegeneinander agierte. Viele technische Fehler und Ungenauigkeiten waren zu sehen. Als die Preussen dann mal einen Angriff konzentriert zu Ende fuhren, war es dann auch so weit, Toor! 1:0! Kurz darauf konnte man einen Konter mit einem trockenen Schuss beenden, Toor! 2:0! Das sollte doch Sicherheit geben. Aber es waren noch rund 50 Minuten zu spielen.

 

Spielerische Linie war bei den Preussen trotz alledem noch nicht durchweg zu sehen, es ging fahrig weiter. Allein überragend war heute unser Goalie Jan, der überraschend von Coach Jochen ins Tor beordert wurde. Ein richtiger Schachzug an diesem Tage, wie sich nun zeigte. Die eine oder andere Chance ließ unsere Defensive zu, so dass auch Jan sich auszeichnen durfte. Im zweiten Spielabschnitt wurde schon etwas besser bei uns kombiniert, wobei lediglich nur ein Tor zum 3:0 heraussprang.

 

Das Spiel wurde für die 56 Zuschauer aber immer ansehnlicher. Im letzten Drittel konnten sie sodann noch 4 Tore bejubeln, was vielleicht ein bisschen dann des Guten zuviel war, aber wer fragt schon später danach. Wichtig war, dass diejenigen nun auch Eiszeiten bekamen, die sonst nicht so im Blickpunkt stehen, aber für den gesamten Teamgeist enorm wichtig sind. Die tapferen Hannover Indians ergaben sich mit Anstand ihrem Schicksal. Die letzten Sekunden wurden herunter gezählt und dann hatte Jan seinen ersten Shutout, der natürlich sodann gebührend gefeiert wurde.

 

Fazit: wenn man immer so diszipliniert und konzentriert zu Werke geht, dann sollte es weitere Erfolgserlebnisse geben. Die nächste Möglichkeit besteht schon kommendes Wochenende mit den Matches in Hamburg und am Sonntag zu Hause im P9 gegen Dresden.

 

Let´s go Preussen.

 

(Martin)

 

Schüler-Bundesliga in Frankfurt und Bad Nauheim

oder: Hospitation auf höheren Ebenen

06./07.10.2012 - Donnerstag Abend. Das Telefon klingelt. Dran ist meine
Mannschaftsleiterin. Gebraucht wird mein Sohnemann, der eigentlich Knabe ist,  da die Schüler aufgrund einiger Personalengpässe sonst am WE nicht nach Hessen  reisen könnten. Tja, was tut man nicht alles für den Verein … Flugs alle  Termine abgesagt (sorry noch einmal, liebe Schwiegermutti), denn ich möchte  sehen, wie Sohnemann sich eine Klasse höher schlägt … und auch einmal  Bundesliga-Luft schnuppern! Und vielleicht den Schülern mal „Extrem-Betreuing“  von den Knaben zeigen … J

 

Samstag Morgen ging es los, als erstes nach Frankfurt. Gott sei Dank sind wir ohne große Staus dort angekommen und hatten genügend Zeit uns vorzubereiten. Die Rumpftruppe der Schüler begann sehr druckvoll und zeigte dem Gegner, dass man nicht gewillt ist, es ihnen leicht zu machen. Auch ohne den gesperrten Top-Scorer ging man mit 1:0 mehr als verdient in Führung und hätte diese sogar ausbauen können bzw. müssen. Aber stattdessen folgte der Frankfurter Ausgleich, ziemlich überraschend und auch unverdient … aber so ist das im Sport. Nach der ersten Pause spielten unsere Jungs genau so weiter, leider bekamen sie ein weiteres Tor und lagen nun vor dem letzten Drittel im Rückstand. Obwohl die Jungs alles gaben und dutzende Chancen hatten, konnte das Spiel nicht mehr gedreht werden … zumal sich auch am Ende der Begegnung kleine Undiszipliniertheiten einschlichen …

Ergebnis Löwen Frankfurt : ECC Preussen 4:2 (1:1; 1:0; 2:1)

Nach dem Spiel noch schnell was Essen, ab ins Hotel und für das morgige Spiel ausruhen.

 

Sonntag. Ab ins Bad Nauheimer Stadion; quer durch den Kurpark. Heute kamen zwei gesperrte Leistungsträger zurück ins Team. Und wieder ging es gut los, obwohl der Gegner das erste Tor schoss. Postwendend folgte der Ausgleich. Nun wechselten die Führungen bis sich unsere Jungs eindrucksvoll mit 5:3 in Führung brachten und der Gastgeber eigentlich stehend k.o. war … eigentlich. Das letzte Drittel stand dann im Zeichen von Hektik, Fehlern in der Hintermannschaft und einseitigen Pfiffen der nicht sicheren Schiedsrichter. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt, dass sich der gegnerische Trainer nach dem Spiel sehr intensiv beim Schiedsrichter bedankte …

 

Höhe- und Knackpunkt der Partie war dann ein völlig unnötiges und brutales Foul an unserem Kapitän, da nicht nur damit der Top-Scorer aus dem Spiel genommen wurde sondern den Spielfluss komplett zerstörte und unsere Jungs sich auf Nebenschauplätze konzentrierten anstatt weiterhin Eishockey zu spielen. Dass man sich das Spiel noch aus der Hand nehmen ließ war sehr bitter …

Ergebnis Rote Teufel Bad Nauheim : ECC Preussen: 7:5 (1:2; 3:3; 3:0).

Sehr geknickt und auch wütend über sich selbst ging man zum Essen und machte sich dann auf den Heimweg.

 

Fazit: zwei gute Spiele, die man eigentlich – aufgrund der spielerischen Überlegenheit- hätte gewinnen können. Wenn nun noch Konstanz und
Konzentration über 60 Minuten dazu kommt, kann man noch viel Spaß mit diesem Schülerteam haben …

 

Danke ans Team für die nette Aufnahme bei meiner Hospitation! Über die angebotene „Ablösesumme“ müssen wir aber noch verhandeln … J. Es war ein interessanter Einblick in die Welt der Schüler Bundesliga … und hat – trotz der Niederlagen - Spaß gemacht. Auch meine Schwiegermutti spricht wieder mit mir …

 

Leo

Der Krimi geht weiter
17.03.2012 ECC Preussen – ETC Crimmitschau

Am Samstag spielt der ECC Preussen in der Schüler-Bundesliga gegen den ETC Crimmitschau. Bevor um 16.00 Uhr in der Eissporthalle am Glockenturm der erste Puck eingeworfen wird, gilt es mit einem Auge nach Kassel zu schielen. Dort trifft die EJ Kassel im letzten Saisonspiel um 13.15 Uhr auf die Hannover Indians. Bei einem Sieg darf die EJ Kassel sich mit dem Meistertitel der Bundesliga-Nord schmücken und dieser sollte nach Möglichkeit in der regulären Spielzeit unter Dach und Fach gebracht werden. Die Indianer würden dann bei 20 Punkten stehen bleiben und der ECC Preussen hat dann noch zwei Matchbälle um das Punktekonto auf 21 zu schrauben, was den Klassenerhalt bedeuten würde. Zunächst gilt es gegen das Team von der Pleiße drei Punkte einzufahren, bevor es am darauf folgenden Wochenende hoffentlich zum Showdown gegen die Schüler von RT Bad Nauheim kommt. Der Vorstand und die Jugendabteilung des ECC Preussen bitten die Fans zahlreich zu diesem für den gesamten Verein enorm wichtigen Spiel zu erscheinen und das Schülerteam beim Unternehmen Klassenerhalt lautstark zu unterstützen.
Als Dankeschön winken von Jochen Molling handsignierte Preussentrikots. Diese werden nach Spielschluss von den Spielern ins Publikum geworfen. Wer also ein solches Sammlerstück ergattern möchte, sollte sich Samstag am Glockenturm einfinden.

10.03.12

Schüler kämpfen in Hannover um letzte Chance

Das war mal wieder nichts für schwache Nerven. Eine Achterbahn der Gefühle, mehrere zerbrochene Plexiglasscheiben an der Bande und am Ende hatte man einen sicher geglaubten Sieg bei einer 4-0 Führung wieder hergeben müssen. Da passt es zur Dramaturgie, dass immer noch ein Strohhalm im Abstiegskampf vorhanden ist und der Rückstand auf die Hannover Indians in der Tabelle durch das gewonnene Penaltyschiessen auf 5 Punkte reduziert werden konnte. Keiner der Anwesenden wird diesen Tag sicherlich je so schnell vergessen. Den verletzten Offiziellen wünschen wir an dieser eine gute Besserung. Was war passiert? Zunächst lief alles soweit nach Plan. Man erspielte sich eine leichte Feld-und Chancenüberlegenheit und ging folgerichtig mit 1-0 in Führung. Im 2. Drittel setzte man den Gegner weiter unter Druck und konnte die Führung entsprechend ausbauen. Mit dem zwischenzeitlichen 3-0 waren die Indians noch gut bedient, es hätte weitaus höher stehen können. Die mitgereisten Fans und Eltern waren dennoch entzückt. Dann kam das, was sich im Nachhinein als Knackpunkt herausstellen sollte. Bei einem Zweikampf an der Bande gab die Plexiglasscheibe dem Druck der Kelle nach und zersprang in alle Einzelteile. Die Schiedsrichter taten das einzig Richtige und schickten die Teams zunächst in die Kabinen. Bei 1:02 auf der Uhr kam es so zu einer Unterbrechung von rund 45 Minuten, wo alle Offiziellen und Eismeister ihr Bestes gaben, um das Eis wieder spielbereit zu bekommen. Danach wurde diese verbliebene Zeit des 2. Drittels heruntergespielt und sodann die Seiten gewechselt. Eigentlich verlief alles weiter nach Plan, zumindest scheinbar. Zu Beginn des letzten Abschnitts fiel sogar das 4-o durch die Beine des Goalies. Alles schien endgültig gelaufen. Die Fans und Eltern schon in Feierlaune bei Wunderkerzen und alten Preussenliedern. Dann der unerklärliche Bruch! Zwischen der 44. und 47. Spielminute wurde aus dem 4-0 ein 4-3! Ein heilloses Durcheinander in der Defensive unserer Preussen Schüler brach aus. Die Gegentreffer wurden dem Gegner nur allzu leicht gemacht und so aufgebaut. 6 Minuten vor dem Ende ein weiterer Schock, der Ausgleich zum 4-4! Unfassbar! Jetzt ist alles aus! Doch noch ist die Leidenszeit nicht vorbei, wütende Angriffe unserer Preussen, die den Siegestreffer in den letzten Minuten noch erzwingen wollen. Preussen geben niemals auf. Doch bis zur Schlusssirene geht leider nichts mehr. Das Penaltyschiessen ist nicht minder dramatisch. „Das hat doch alles keinen Sinn mehr!" Doch! Um 22.20 Uhr hat der 7. Schütze ein Einsehen mit Fans, Eltern, Betreuern und Trainer und netzt ein. Unser Goalie lässt sich nicht lumpen und pariert danach den 7. Versuch der Indians. 5-4 nach Penalty gewonnen. Der Jubel ist wie beim Gewinn einer Meisterschaft, obwohl doch eher die Enttäuschung überwiegt.

Wir haben keine Chance und die wollen wir nutzen!

Auf geht's Preussen, kämpfen und siegen! Danke Sören!

Martin

28.01.12

Preussen blasen zur Aufholjagd

Erleichterung! Man kann mit Fug und Recht sagen, der 28. Januar 2012 ist ein historischer Tag für alle Preussen! Der Bock wurde nun endlich umgestoßen, 1. Sieg in der Schüler Bundesliga Nord Gruppe B für den ECC Preussen! Die Roten Teufel aus Bad Nauheim wurden mit einem grandiosen 8-5 (3-3, 3-1, 2-1) in die Schranken verwiesen. Schon zu Beginn lag etwas Außergewöhnliches in der Luft. Unsere Schüler legten los wie die Feuerwehr. Ein hervorragendes 1.Drittel der Preussen, wo man lediglich mangelnde Cleverness zu bemängeln hatte, zumal eine zwischenzeitliche 3-1 Führung nicht mit in die Pause genommen werden konnte. Bei den überfallartigen Kontern der Roten Teufel stand man hinten oft in Unterzahl (!), was angesichts des Spielstandes zunächst verwunderlich erscheint. Aber schon da deutete sich der Fels in der Brandung an. Unser Goalie Boris entschärfte so manche Szene mit Bravour. Dennoch musste schon vor der Sirene das 3-3 hingenommen werden. Den 2. Abschnitt begann man etwas lethargisch, was unser Trainer Jochen auch dann beim Stande von 4-4 mit einer Auszeit quittierte, um die Jungs und Muriel wieder wach zu rütteln. Noch immer spürte man eine besondere Atmosphäre auf dem Eis. Die Preussen Cracks waren sodann wieder auf Kurs gebracht und konnten zur nächsten Pause mit 6-4 davonziehen. In der letzten Periode versuchte Nauheim noch einmal alles. Doch was sie auch versuchten, sie scheiterten immer wieder an einem Körperteil unseres grandiosen Keepers Boris oder am Pfosten oder sonst irgendetwas, einfach stark! Heute war einfach kein Kraut gegen diese neuformierte Mannschaft der Preussen gewachsen, wo sich die vier Neuzugänge alle positiv einbrachten und in jedweder Hinsicht für Stabilität sorgten. Der Hammer zum 7-4 aus halbrechter Position sollte endgültig Klarheit bringen, doch Nauheim ließ bis zum Schluss nicht locker. Den Anschluss auf 7-5 folgte aber wieder der alte 3 Tore Abstand auf 8-5. Die Sekunden wurden heruntergezählt 5,4,3,2,1......Yeah! Ein Siegesknäuel hinter dem Tor, es wurde ausgiebig gefeiert als sei die Meisterschaft uns nicht mehr zu nehmen. So darf es gerne weiter gehen, Ihr Preussen-Schüler! Kleiner Wehrmutstropfen am Ende der Partie. Wer gerne am darauffolgenden Sonntag den 2. Teil des Duells mit Bad Nauheim sehen möchte, der wird leider enttäuscht. Die Hessen, die mit 14 Spielern angereist waren, mussten im samstägigen Match 2 Verletzungen beklagen und machten sich umgehend nach der Schlusssirene wieder auf den Weg nach Hause. An dieser Stelle wünschen wir allen verletzten Cracks der Roten Teufel eine gute Besserung. Ob und wann die zweite Partie vom Sonntag nachgeholt wird, ist noch ungewiss.

Preussen holen Punkt am Pferdeturm

13.11.11


Die zahlreich mitgereisten Fans und Eltern der Preussen-Schüler zählen die Sekunden herunter und dann....ist es geschafft, der erste Punkt in der Bundesliga Gruppe Nord Saison 2011/2012! Mit 2-2 (2-0, 0-1, 0-1) aus Berliner Sicht gehen die regulären effektiven 60 Minuten am Pferdeturm zu Ende. Dass kurz darauf die gastgebenden Hannover Indians das „lustige" Penaltyschiessen für sich entscheiden, stört hier nur kurzweilig. Was für den Einen an ein kleines Wunder grenzt, ist für den Anderen das Ergebnis harter qualvoller Arbeit. Alle Preussen können im Rückblick gut mit dem Erreichten leben! Im ersten Drittel sahen die Zuschauer einer hochinteressanten Partie die stärkste Vorstellung der Schüler im bisherigen Saisonverlauf. So hatten die Preussen zunächst auch ein Chancenplus. Die Indians aus Hannover kamen nur schleppend auf ihren Pfad. Die Torchancen wurden von den Preussen diesmal sogar genutzt. Nach 10 Minuten führte man mit 2-0. Nach und nach kam der Gegner nun aber doch vor unser Gehäuse. Man musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, nach und nach ging die Konzentration ein wenig verloren. Dank einer tadellosen Defensivleistung und dem Goalie als Fels in der Brandung konnte das 2-0 aber mit in die Pause genommen werden.

„Männer, reißt Euch den A.....auf!" Was vom Kapitän zu Beginn des 2. Drittels gefordert wurde, schien so manchen ob der harten Worte erschreckt zu haben. Die Ordnung ging mehr und mehr im Wirbelsturm der Indians verloren und es war nur der herausragenden Torhüterleistung gepaart mit ein wenig Glück zu verdanken, dass lediglich nur ein Gegentreffer kassiert wurde, man also auch nach dem 2. Drittel mit 2-1 noch weiterhin führte.

Im letzten Drittel kam dann wieder etwas mehr Struktur in unsere Aktionen. Der Druck der Hannoveraner ließ ein wenig nach. Trotz des größeren Kaders (2 Stammspieler fehlten bei den Preussen) schienen auch die Kräfte der Gastgeber zu schwinden. Dann der plötzliche und unglückliche Ausgleich. In Überzahl verlor man den Puck im gegnerischen Drittel. Beim 1 gegen 1 „Break" konnte der Hannoveraner Stürmer unhaltbar für Nils-Ole einhämmern. Ein Gegentor wie es unnötiger nicht sein könnte. Nun geht wieder alles den Bach herunter, dachten viele. Aber nein, die tapferen und dezimierten Preussen bissen auf die Zähne und hatten bis zum Schluss sogar die Chance zum Lucky Punsch. Am Ende blieb es aber dennoch beim Unentschieden. Eine hervorragend vom Coach Jochen Molling eingestellte Preussen Truppe hatte alles gegeben. Das Match war ob der Tabellensituation eine allzeit spannende und niveauvolle Begegnung mit wenigen Strafzeiten. Unsere Preussen-Schüler zeigten sich stark verbessert, wenn auch zuweilen etwas überhastet und aufgeregt, so bleibt uns auch noch Luft nach oben. Um es abschließend mit Herb Brooks zu sagen: „Was eröffnet uns das Männer? Na....Möglichkeiten!!"

 

Auf geht´s Preussen, kämpfen und siegen!

Schüler-Wochenende in Hessen

Am vergangenen Wochenende fanden die Spiele 3 und 4 unserer Schüler/-innen in der Bundesliga Nord Gruppe B statt. Die Anreise ins Bundesland Hessen konnte bei schönstem Wetter angetreten werden. Durch höhere Gewalt und einer mehrstündigen Vollsperrung auf der Autobahn traf man allerdings erst mit großer Verspätung in Frankfurt/Main ein. Ein herzliches Dankeschön hier an die freundlichen Verantwortlichen der Young Lions aus Frankfurt und dem hiesigen Eismeister, dass der Spielbeginn verschoben werden konnte und nicht dem sicherlich lukrativeren Publikumslauf geopfert wurde. Damit hat es sich aber auch schon mit den positiven Nachrichten für uns aus der Mainmetropole. Mit 1-14 (1-3, 0-7, 0-4) ging die Partie verloren. Wer hinterher den Spielbericht liest, muss zwangsläufig denken, dass es ein absolut brutales Spiel gewesen sein muss. Dem war aber mitnichten so. Es hatte eher Freundschaftsspielcharakter. Das Brutalste an dem Match war die Erkenntnis, dass es keine absolute Gerechtigkeit im Sport gibt und Erfolg sowie Misserfolg auch von persönlichen Befindlichkeiten und Launen der Entscheidungsträger abhängt. Auch die individuelle Klasse der 1. Frankfurter Reihe um die Nummer 11 (er allein erzielte 8 Treffer und 2 Assist) machte hier allein den Unterschied aus. Zieht man dieses in Betracht und berücksichtigt so manche merkwürdige Entscheidung der Schiedsrichter, so wäre unter günstigeren Umständen vielleicht „nur“ ein 1-4 herausgekommen. Aber man sollte sich dessen nicht grämen. Es werden mit Sicherheit noch viele andere Teams sich an den Young Lions die Zähne ausbeißen, fragwürdige Entscheidungen hin oder her. Egal, ob 1-14 oder 1-4, das nächste Spiel beginnt immer wieder bei 0-0.

 

So auch am darauf folgenden Sonntage im schönen Kurort Bad Nauheim. Bei Entspannungsklängen im Kurpark konnten die mitgereisten Fans relaxen und die Mannschaft Kraft tanken. Zunächst waren aber die Gastgeber der Herr im Hause. In den ersten 5 Minuten flogen unserem armen Goalie Ole wieder die Pucks um die Ohren. Folgerichtig und dem nachlässigen Defensivverhalten des gesamten Teams geschuldet folgte das 0-1. Nach und nach bekam man die Partie besser in den Griff. Durch 2 Treffer konnte man sogar mit einem Vorsprung von 2-1 in die Pause gehen und war sogar dem 3. Treffer höchst nahe. Leider tun uns Pausen offenbar gar nicht gut. Das 2. Drittel wurde wie am Vorabend wieder zur Katastrophe. Aus einem 2-1 wurde unerklärlich ein 2-5! Dennoch stimmt es einem optimistisch, dass Team- und Kampfgeist absolut intakt sind und auch die Kondition in Ordnung zu sein scheint. Die bravourös kämpfenden Preussen kamen zwischenzeitlich noch einmal auf 4-6 heran („nur noch 2“) und das Spiel war noch einmal auf des Messers Schneide. Leider wurde in der Defensive dann wieder zu unkonzentriert und überhastet agiert, so dass die Roten Teufel noch 2 mal einnetzen konnten. Der Kampfgeist war zwar ungebrochen, dennoch mussten die Punkte beim 4-8 (2-1, 0-4, 2-3) leider wieder hergegeben werden.

 

Bleibt das Zwischenfazit zu ziehen, dass man allen Unkenrufen zum Trotz durchaus besser mithalten kann als erwartet. Es fehlt nur zum Teil an der nötigen Konzentration und Konstanz im Spiel. Die 1-0 Führung vom Samstag in Frankfurt und das 2-1 nach dem 1. Drittel in Bad Nauheim halfen hier leider nicht, den Bock tatsächlich umzustoßen. Daran wird weiter gearbeitet. Wir werden mit Sicherheit noch unsere Siege in der laufenden Saison einfahren, wenn weithin alle so mitziehen und wir demnächst weniger Fehler machen als der Gegner.